Haase Logistik erhält Umweltpreis 2011 -
durch nachhaltiges Handeln Qualitätswettbewerb gewonnen
Garbsen-Osterwald – 04.07.2011 Die Unternehmensgruppe Haase Logistik gewinnt in einem für die Branche bedeutenden internen bundesweiten Qualitätswettbewerb, den Umweltpreis 2011. Der Konzern BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH ehrte damit die Nachhaltigkeitsstrategie, die Haase Logistik seit vielen Jahren verfolgt und konsequent durchsetzt.
Seit über 20 Jahren unterstützt Haase Logistik aktiv den Umweltschutz. Mit Einführung der Qualitätszirkel in 1995 hat insbesondere das Umweltmanagement seinen festen Platz in allen Unternehmensebenen eingenommen. Für die Empfehlung und den ersten Preis in der Kategorie Umwelt gab ein aktuelles Projekt den wichtigen Impuls:
Die Vorreiterrolle in der Erprobung des neu entwickelten klimafreundlichen Hybrid-LKW – der für eine bis dato einmalige Antriebstechnologie und damit spürbare Kraftstoff- und Energieeinsparung sowie Emissionsreduzierung steht. Ein weitreichendes Projekt, das den Kurs und das Credo in der nachhaltigen Unternehmensführung bestätigt – die Fahrtrichtung Zukunft. „Umweltbewusstsein und das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens sind daher bei uns keine leeren Worthülsen“, so Geschäftsführer Jürgen Haase. Im Arbeitsalltag eingebracht und gelebt, orientiert sich das Unternehmen an einem Leitbild, das soziale, ökologische und wirtschaftliche Belange gleichrangig berücksichtigt.
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Vorreiter Haase Logistik testet Hybrid–
LKW von Mercedes im täglichen Einsatz
Garbsen/Hannover/Hamburg – 10.01.2011 Die Haase Spedition & Logistik GmbH gehört zu den Vorreitern bei der Erprobung der klimafreundlichen HybridTechnologie. Das Unternehmen wird als einer der ersten Anwender in Europa ab 2011 einen Mercedes-Benz Hybrid-Lkw der Atego-BlueTec Generation nutzen. Dieser zählt zu einer „Innovations-Flotte“ von 50 Fahrzeugen, die im Praxistest die Alltagstauglichkeit und das Sparpotenzial der Zukunftstechnologie unter Beweis stellen sollen.
„Ich freue mich sehr, dass wir bei dieser Innovations-Erprobung eine Vorreiterrolle einnehmen werden“, so Jürgen Haase bei der Übergabe mit Blick auf den Klimaschutz und die damit verbundenen Vorteile für seine Kunden. „Umwelt schützen – Kunden nützen: Durch die neue Technologie wird der Kraftstoffverbrauch spürbar gesenkt“, bringt Logistik-Dienstleister Haase es auf den Punkt.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Atego 1222 L, der ab Frühjahr 2011 von Haase ausschließlich im Regionalverkehr eingesetzt wird. Er zählt mit seinem zulässigen Gesamtgewicht von 11,99 Tonnen zu einer besonders beliebten Kategorie der Verteiler-Lkw in Europa und fährt auf deutschen Straßen mautfrei. Der Mercedes-Benz Atego BlueTec Hybrid eignet sich dabei sowohl für innerstädtische Anwendungen in Ballungsgebieten, als auch für Überlandeinsätze.
Ziel der in Deutschland fahrenden Innovations-Flotte ist es, die mögliche Kraftstoffersparnis zu ermitteln, spezifische Betreuungsleistungen zu erproben und die sprichwörtliche Zuverlässigkeit des Atego auch in der Hybrid-Variante sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen für Mercedes-Benz dabei die konkreten Erfahrungen und die Meinung der Kunden. Auf dem Weg zur Marktreife ist die Integration in bestehende Servicekonzepte besonders wichtig. Das heißt: Im Arbeitsalltag sollen sich die Hybrid-Lkw in puncto Wartung und Pflege von konventionell angetriebenen Fahrzeugen nicht wesentlich unterscheiden.
Weniger Kraftstoff und weniger Emissionen
Die zukünftige Bedeutung des Hybridantriebs für einen ressourcen- und klimaschonenden Gütertransport wird von Experten als sehr hoch eingeschätzt. Mercedes-Benz ist Vorreiter auf diesem Gebiet. Mit dem Atego BlueTec Hybrid kann der Kraftstoffverbrauch bereits heute um 10 bis 15 Prozent reduziert werden. Konventionellen Maßnahmen am Fahrzeug zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs brächten, so Branchenkenner, Effizienzsteigerungen von rund einem Prozent pro Jahr. Die Hybrid-Technologie ist also in diesem Punkt als durchaus bahnbrechend zu bezeichnen.
Außerdem sinkt in gleichem Maß die CO2-Emission, was für Haase ein wichtiges Argument ist. Mit einem Atego BlueTec Hybrid erzeugt der Nutzer je nach Fahrleistung bis zu vier Tonnen des Treibhausgases im Jahr weniger.Zum Vergleich: Die Deutschen verursachen pro Kopf derzeit einen Ausstoß von knapp zehn Tonnen CO2 jährlich.
Darüber hinaus sorgt der Atego BlueTec Hybrid für eine geringere Geräuschbelastung: Die schon heute für den konventionellen Atego lieferbare Motor-Start-Stopp-Anlage (MSS) wurde für die Hybrid-Variante weiter optimiert. An roten Ampeln und im Stop-and-Go-Verkehr reagiert der Atego BlueTec Hybrid jetzt noch schneller mit Motorstillstand. Außerdem hilft MSS natürlich dabei, die Dieselrechnung und den CO2-Fußabdruck der Haase Spedtion & Logistik GmbH zu verkleinern. Weniger Kraftstoffverbrauch, weniger Lärmbelästigung der Bürger in den Städten, weniger Emissionen, aktiver Klimaschutz – daher setzt das Unternehmen ganz bewusst schon heute auf eine Antriebstechnologie, auf die Herausforderungen des Güterverkehrs von morgen gerichtet ist.
Was genau bedeutet Hybrid aus technischer Sicht? Bei Hybrid-Fahr-zeugen sind zwei unterschiedliche Antriebsarten integriert. Die beim Bremsen freigesetzte Energie wird in Form von elektrischer Energie zurückgewonnen, in Batterien gespeichert und wieder für den Antrieb über einen Elektromotor verwendet.
Beim Atego BlueTec Hybrid setzt Mercedes-Benz auf eine Architektur mit einem parallelen Hybrid. Er passt am besten zum technischen Aufbau des Antriebsstrangs von Lkw. Beim Parallel-Hybridantrieb ist der Elektromotor hinter Verbrennungsmotor und Kupplung, aber vor dem Getriebe angeordnet. Bei diesem Aufbau können beide Motoren den Lkw einzeln, gemeinsam oder parallel antreiben. Eine solche Architektur erlaubt elektrisches Anfahren (Verbrennungsmotor läuft im Leerlauf mit), Rekuperation, Boosten durch den Elektromotor sowie eine Optimierung der Kennlinie des Dieselmotors. Weitere Komponenten sind die Batterien zum Antrieb des Elektromotors, ein Umrichter oder Spannungswandler sowie die Hybrid-Steuerung.
Für einen nachhaltigen Erfolg der Hybrid-Technologie bei Nutzfahrzeugen wird längerfristig deren Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend sein. Dank der Kraftstoffeinsparung rückt die Hybrid-Technik der Gesamtwirtschaftlichkeit über die Einsatzdauer zwar ein gutes Stück näher. Dennoch wird deren Einführung in den Fuhrparks zumindest in den Anfangsjahren einer Unterstützung ggf. durch Politik und Kommunen bedürfen. In den USA und in Japan haben sich alternative Antriebstechniken z. B. dank öffentlicher Förderung erfolgreich entwickelt. Auch in Deutschland wird zurzeit im Rahmen des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung eine Förderung geprüft. Dieses Programm, das mit 500 Millionen Euro ausgestattet ist, hat zum Ziel, die Erprobung und die Marktvorbereitung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu beschleunigen.
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